5 Tipps, die Dein SEO verbessern

5 Tipps, die Dein SEO verbessern 1000 540 Werbefotografie & Full-Stack Mediengestaltung

Es gibt sehr viele Möglichkeiten das SEO von Deiner Website zu verbessern. Welche SEO-Maßnahmen für Dich die richtigen sind, hängt immer davon ab, was Dein Ziel ist. Entscheide somit für Dich, an welchen Stellschrauben Du drehen willst.

Dieser Beitrag wurde ursprünglich unter: www.fleischmann-pr.de/ als Gastbeitrag veröffentlicht.

  1. Erstelle für jede Seite einen individuellen TITEL-Tag & eine META-Description
  2. Stelle sicher, dass kein doppelter Inhalt auf Deiner Seite zu finden ist
  3. Setzte Überschriften richtig
  4. Vergib bei Bildern den Alt- und Titel-Tag
  5. Mache Deine Seite so schnell wie möglich

1. Erstelle für jede Seite einen individuellen TITEL-Tag & eine META-Description
Der TITEL-Tag ist die Bezeichnung bzw. der Seitentitel der jeweiligen Seite. Bitte nicht mit der Überschrift der Seite verwechseln! Er erscheint in der Titelleiste des Browsers und auf der Seite mit den Suchergebnissen als anklickbarer Titel in Blau. Die Länge des Titels sollte bei ca. 70 Zeichen liegen und den User zum Klicken animieren. Des Weiteren sollte der Titel nur einmal auf der Website vorkommen. 

Die META-Description ist ein kurzer Text, der die jeweilige Seite beschreibt und auf der Seite mit den Suchergebnissen angezeigt wird. Auch dieser sollte aktivierend sein und nur einmal pro Website vorkommen. Des Weiteren sollten 160 Zeichen nicht überschritten werden. Bei der Bestimmung von Titel und Meta kann es hilfreich sein, die Darstellung visuell vor sich zu sehen. Dazu gibt es viele kostenlose Tools, die das visualisieren können zum Beispiel: https://serpsim.com

Wichtig: Die META Description hat keine direkte Auswirkung auf das Ranking der Seite in einer Suchmaschine. Sie ist allerdings der erste Berührungspunkt mit Deiner Website, die ein User auf der Suchergebnisseite sieht. Somit ist diese mit ausschlaggebend, ob ein User auf Deinen Eintrag klickt oder nicht. 

Sei nicht verwundert, wenn nicht die angegebene Meta Description bei Google angezeigt wird. Meint Google, eine bessere Textpassage gefunden zu haben, wird diese verwendet.

2. Stelle sicher, dass kein doppelter Inhalt auf Deiner Seite zu finden ist
Suchmaschinen mögen doppelte Inhalte (Duplicate-Content) nicht, da diese möglichst einzigartige Inhalte im Index haben möchten. Was aber sind doppelte Inhalte bzw. wie können diese entstehen? Haben mehrere URLs den gleichen oder fast gleichen Inhalt, spricht man von Duplicate-Content. 

Eine der häufigsten Ursachen für die Erzeugung von Duplicate-Content ist, dass Websiten mit und ohne WWW erreichbar sind, und somit die URLs die gleichen Inhalte ausliefern. Ist das bei Dir der Fall, bitte Deinen Webansprechpartner, dass er eine 301-Weiterleitung per .htaccess einrichtet. So sollte das Problem gelöst sein. 

Ein anderes Beispiel könnten Produktbeschreibungen in Online-Shops sein. Wenn mehrere Online-Shops das gleiche Produkt verkaufen, ist auch die Produktbeschreibung identisch oder nahezu identisch. Hier kann es dazu führen, dass Google Deine Seite abstraft oder im schlimmsten Fall herausfiltert und somit nicht mehr auf der Suchergebnisseite anzeigt. 

3. Setze Überschriften richtig
In meinen Augen eine teils überbewertete SEO-Maßnahme, jedoch sollten einige grobe Punkte beachtet und auch umgesetzt werden, um Seiten strukturierter aufzubauen. Überschriften werden im HTML-Code mit dem „h“ Tag gesetzt. Das „h“ Tag gibt es in folgenden Ausführungen <h1>, <h2>, <h3>, <h4>, <h5>, und <h6>. 

Die <h1> Überschrift ist die „wichtigste“ und sollte auf jeder Seite nur ein Mal vorkommen und das Haupt-Keyword enthalten. Die h Tags <h2> bis <h6> dürfen mehrmals auf der jeweiligen Seite vorkommen und sollten in einer logischen Abfolge eingesetzt werden, da Google auch das bewertet. 

Durch den cleveren und logischen Einsatz der H-Tags und die Integration Deiner Haupt-Keywords kannst Du der Seite bei Suchmaschinen mehr Gewichtung schenken. 

Im optimalen Fall, verwendest Du im Titel-Tag (siehe 1.), in der Meta-Description und in der H1 das Hauptkeyword, so dass Suchmaschinen einen Bezug zum Hauptinhalt auf der Seite ziehen können. 

Beachte: Die wichtigste Überschrift muss nicht unbedingt an erster Stelle auf der Seite kommen, aber mit einem <h1> gekennzeichnet sein. 

4. Vergib bei Bildern den Alt-Tag und Titel-Tag
Auch SEO-Maßnahmen, die der Websitenbesucher nicht direkt sieht, sind wichtig und können ein entscheidender Faktor für die Platzierung in Suchmaschinen sein. 

Bildern kann ein so genannter Alt- und Titel-Tag gegeben werden. Der Alt-Tag ist ein „Alternativer-Tag“, der angezeigt wird, wenn ein Bild nicht dargestellt oder geladen werden kann. Wird ein Bild geladen, ist der Beschreibungstext nicht sichtbar. 

Der Titel-Tag wird sichtbar, sobald der User mit der Maus über einem Bild ist und stehen bleibt. Suchmaschinen können über den Alt und Titel-Tag die Bilder besser erfassen und somit die Seite besser indexieren. 

Die Tags sind somit aus Gründen der Usability unverzichtbar, pushen das Ranking in der Google Bildersuche und gewährleistet einen barrierefreien Zugang zu Bildern. Darüber hinaus können Screenreader das Bild „vorlesen“. 

Fleiß zahlt sich aus: Stecke Zeit und Muße in die richtige Betitelung und Beschreibung Deiner Bilder. Übertreibe es bitte nicht mit den Keywords, ansonsten straft Google die Seite ab. Schlimmstenfalls könnte sie sogar aus den Ergebnissen ausgeschlossen werden. Beschreibe das Bild so wie es in Wirklichkeit auch zu sehen ist. 

5. Mache Deine Seite so schnell wie möglich
Mal ehrlich, lange Wartezeiten nerven jeden. Egal ob an der Kasse im Supermarkt, dem Check-In am Flughafen oder das Warten, bis eine Website komplett dargestellt und somit geladen ist. Aber nicht nur uns Menschen stört das, auch die Suchmaschinen mögen lange Wartezeiten nicht. Suchmaschinen möchten dem User das beste Ergebnis liefern und das ist nun Mal nicht das, worauf der User lange warten muss. 

Deshalb: Bitte skaliere Bilder auf die Größe/Maße, wie sie auch wirklich gebraucht werden und komprimiere diese. Ein toller Online-Dienst dafür ist tinypng (https://tinypng.com) mit dem JPGs, transparente PNGs und sogar animierte PNGs um bis zu 70 Prozent verkleinert werden können – und das kostenlos. 

Versuche so wenig wie möglich Skripte und Styles einzubinden bzw. fasse sie in einer Datei zusammen, damit die Dateien einfacher verarbeitet werden können. Die meisten Webhoster bieten Dir eine Seitenkomprimierung mittels GZIP oder mod_deflate an. Auch Dein Hoster? Falls ja, am besten direkt aktivieren!

Die Geschwindigkeit Deiner Website kannst du hier testen: https://developers.google.com/speed/pagespeed/insights/ 
Zusätzlich zeigt Dir die Auswertung an, wie Deine Seite abschneidet und Du erhälst Verbesserungstipps. Benutzt du WordPress, gibt es einige Caching-Plugins, die das Ausliefern der Seite deutlich beschleunigen und von Haus aus Skripte zusammenfassen und das CSS verkleinern. Sei vorsichtig bei den Einstellungen. Es kann schnell dazu führen, dass Deine Seite nicht mehr richtig dargestellt wird, da „zu viel“ optimiert und komprimiert wurde und so die Website manche Daten nicht mehr finden kann.


Für SEO wird vor allem Geduld benötigt. Es braucht seine Zeit bis Änderungen wirksam werden und eine besser Platzierung in den Suchergebnissen sichtbar wird. Einige Maßnahmen können ohne Problem selbst vorgenommen werden, für andere sprecht am besten mit Eurem Webansprechpartner eures Vertrauens.