Warum es wichtig ist, online auffindbar zu sein!

Warum es wichtig ist, online auffindbar zu sein! 1000 563 Werbefotografie & Full-Stack Mediengestaltung

Gerade in Krisenzeiten ist es wichtig sich zu zeigen und im Internet aktiv zu sein. Das zählt auch, wenn Ihr ein stationäres Geschäft betreibt.
In den letzten Monaten hat sich gezeigt, was passiert, wenn die Kunden nicht mehr in das Geschäft kommen können oder dürfen.

Dieser Beitrag wurde ursprünglich unter: www.fleischmann-pr.de/ als Gastbeitrag veröffentlicht.


Einige haben schnell reagiert und ihr offline Geschäft ins Internet verlagert. So konnten Kunden beispielsweise im Spielzeugladen um die Ecke über ein Online Formular das gewünschte Produkt bestellen. Dieses wurde ihnen dann nach Hause geliefert. Restaurants haben einen eigenen Lieferservice etabliert oder auf Take Away umgestellt und Coaches haben ihre Beratung in virtuellen Seminarräumen abgehalten. Das funktioniert natürlich nur, wenn es eine Basis gibt, auf die zurückgegriffen werden kann. Wer erst in einer Krise bei Null anfängt, hat es deutlich schwerer, eine technische Infrastruktur aufzubauen – und das zehrt an den Kräften.

Online-Präsenz beschert neue Kunden für Offline-Geschäft

Die Grafik zeigt die Websitebesuche einer Einzelunternehmerin im Zeitraum von Mitte März 2020 bis zum 27.05.2020 (Blau) im Vergleich zum Vorjahreszeitraum 2019 (Orange). Die Unternehmerin verkauft thailändische Kochboxen und ist hauptsächlich auf Genuss- und Tourismusmessen aktiv. Darüber hinaus betreibt sie einen kleinen Online-Shop, hinter dem keine aufwändiges Online-Marketing-Strategie steckt. Zusätzlich können ihre Kochboxen in ausgewählten Feinkostläden erworben werden. 

Anfang März waren die Websitebesuche im Vergleich zum Vorjahr nahezu gleich. Doch bereits Mitte März 2020, als sich die Bedrohung durch die Corona-Pandemie zugespitzt hatte und die Kontaktbeschränkungen verschärft worden waren, stiegen die Suchanfragen und die Seitenzugriffe an. Der große orangene Ausschlag Anfang April 2019 war ein Messewochenende, bei dem die Zugriffe immer steigen. Im März und April 2020 stiegen die Zugriffszahlen deutlich angesichts der vorherrschenden Situation. Die Aufmerksamkeit erhielt der Shop ohne jegliche Unterstützung von Marketingmaßnahmen wie die Genussmesse, die einen Standbetreiber einiges an Geld kosten.

Spannend zu sehen ist, dass die Websitebesuche eine Steigerung von über 100 Prozent im Vergleich zum Vorjahr ergeben haben und auch ohne jegliche großen Einbrüche geblieben sind.

Die Unternehmerin hatte Glück, dass sie bereits vor der Krise offline auffindbar und damit einigermaßen bekannt war. Menschen konnten gezielt im Web nach ihr suchen. Dadurch konnte sie ihr Onlinegeschäft steigern und auf diese Weise ein wenig die ausgefallenen Messewochenenden ausgleichen.

Meine Tipps für Euch: 

  • Nutzt Off-Page Dienste wie Google My Business, um einen Unternehmenseintrag für Euer Unternehmen anzulegen und zu verwalten. Füllt möglichst alle Felder aus, um so viel Informationen wie möglich nach außen weiter zu geben
  • Seid auf Social Media aktiv und versorgt Eure Kunden mit relevanten Inhalten zu Eurem Unternehmen
  • Haltet Eure Website aktuell und versucht Euer offline Geschäft digital erlebbar zu machen. Verkauft Ihr in einem Ladengeschäft Spielzeug, so könnt ihr online neue Produkte vorstellen und zeigen.
  • Wenn Ihr lokal aktiv seid, versucht die Local SEO zu stärken. Ein Großteil der Google-Suchanfragen haben einen lokalen Bezug. Nutzt das und macht Euch stark.
  • Bittet Eure Kunden eine Bewertung auf Google zu hinterlassen. Das schafft Vertrauen.
  • Positioniert Euch als Spezialist und veröffentlicht einen Bericht auf regionalen Portalen.